… « zwischen »  den Zeilen und den Erdschichten … « entre » les lignes et la terre

@ University in Geneva

(d) Update Selbstversorger-Leben: wenn es P.A.E.N.G. macht

Der Hot Sommer Edition 2015 dauerte, ja, er dauerte bis Mitte August und dann: P.A.E.N.G!

Eine tolle Endsommer- und Herbstsaison wurde eingeleitet: dank mehrmaligem, ausgiebigem Regen. Der Garten explodierte förmlich, so schön! Auch deshalb ziehe ich, mitunter auch bei den Experimenten (siehe weiter unten), ein positives Jahresfazit 2015.

Im Herbst wurden schon diverse Flächen wieder für den Frühling bereit gestellt: Auflockerung mit dem Vierzahn, und dann Verrottung der letzten Kultur vor Ort, wie bei den drei Hügelbeeten. In einem Beet habe ich Senf ausgesäht, der bis jetzt noch steht (normalerweise wird er durch die Kälte schlapp und stirbt). Auf gut 20m2 habe ich 100 Safran-Knollen gepflanzt. Mehrere Beete beherbergen Winterkulturen: Lauch, Rettiche, Nüssler, Federkohl und Randen, die im Freiland überwintern. Ackerbohnen und Kefen (im Oktober augesäht) sind gut am Wachsen. Spinat und Rukola säte ich Ende Januar.

Ausserdem: 

  • Die zahlreichen Zwetgschen-Veredelungen haben sich gut gehalten. Jetzt gilt es sie zu pflegen.
  • Anfangs Januar wurden schon Kohlweissling-Raupen gesichtet. Der Winter ist kein Winter. Bis jetzt.
  • Wildschweiz-Schulter schmeckt ganz lecker: Dank den Dorfjägern!

Und: ein neues Terrain wurde anfangs 2016 in Angriff genommen. Das 1000m2 grosse Stück Land befindet sich am Fluss Orb und dank einem Kanalsystem besteht die Möglichkeit wenn immer nötig zu bewässern. Es hat rund zwanzig Obstbäume und eine 150m2 grosse Fläche für Gemüse, die ich zusammen mit Hanna und ihrem Zugpferd Risette geggt habe.

Hai, Ho, Ju het, Hai, Ho, com har, hai…  Französisch!?  (Schweizer-)Deutsch? Oder doch Flämisch? So redete die deutsche Wahlfranzösin Hanna mit dem nordfranzösischen, aber nur flämischen Dialekt verstehenden Trait du Nord. Ich, als Schweizer, führte derweil die Egge.
Ensuite eine Passage mit dem Nordfranzosen Timba und dem Vierzahn und hop, Aussaat: einerseits karierte Erbsen als Gründüngung (vor Zucchnis, Tomaten etc.) und andererseits Kichererbsen, drei verschiedene Sorten: Twist, Eric und Black Kabuli.

Hier gibt es zahlreiche Fotos dazu.

Hier ein Video zur Zugpferdearbeit mit Hanna

 

Und. Ausserdem.

War Pascou&Cie.im Dezember am Nachbazar im Café Kairo in Bern. Affaire à suivre!

Wurde Wine11 geboren: selbst gemachter Wein aus Cabernet Sauvignon & Merlot-Trauben.

 

Und hier noch die Updates zu den fünf Experimenten

Zweitens: die Agrarökologie-Methode der Colibris. Der Garten war schon im Frühling im Hintertreffen, es stockte dann im Sommer noch mehr, bis es eben P.A.E.N.G. machte. Aber dieses Thema war vom Sommer bis im Winter/Frühling kein Thema mehr. Jetzt habe ich über dem Rukola&Spinat ein Flies ausgebreitet.

Drittens: Permakultur-Aussaatmethode. Fazit sehr positiv. Die Kürbisse und Kalebasse gediehen bis in den Spätherbst prächtig. Die Zucchinis und Bohnen haben dank exzessivem Mulchen auch einen ansprechenden Ertrag gegeben.
Im Spätherbst wurden die beiden Flächen erneut mit Karton abgedeckt. Das Experiment geht also weiter.

Drittens: Permakultur-Aussaatmethode. Durchmischte Erfahrungen. Kürbis sehr positiv, Bohnen eher weniger, die haben aber auch sehr am Wassermangel gelitten. Im Frühjahr werde ich die Methode erneut anwenden.

Viertens: Mischkultur von Lein und Kartoffeln. Experiment misslungen! Vgl. Selbstversorger-Journal 2.

Fünftens: Tomatensorte Koko N°6. Samen im Kasten! Die rundliche Tomate bildete bis in den Spätherbst Blüten. Viele Grüne Tomaten bis Ende Oktober. Rote Tomaten bis im November. Hat sich als sehr resistente Sorte bewährt! Im nächsten Jahr geht’s weiter!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2016 von in Allgemein, Jardin Suborb, Lesen_Lire, Selbstversorgung+.